Ein individueller Trainingsplan klingt nach etwas, das ein Rechner in zwei Sekunden ausspuckt. Bei OurPace dauert es auch nicht lange, aber dahinter steckt mehr als eine einzige Formel. Hier steht, was zwischen dem Ausfüllen des Fragebogens und dem Moment passiert, in dem ihr beide einen Plan habt.
Zuerst der Fragebogen
Wir stellen nur Fragen, deren Antwort tatsächlich etwas an deinem Plan verändert. Was du erreichen willst und wo du gerade stehst. Welche Aktivitäten dir Spaß machen — und das ist keine Höflichkeitsfrage. Wer Laufen hasst, läuft nicht dreimal die Woche, so schön der Plan auf dem Papier auch aussieht. Dann: welche Ausrüstung du zu Hause hast oder im Studio nutzen kannst, wie viele Tage pro Woche du dir realistisch freihalten kannst, wie du dich zurzeit ernährst und was du nicht isst.
Danach kommen die praktischen Dinge, und die wiegen schwerer, als die meisten denken. Nimmst du dir ein kaltes Mittagessen mit zur Arbeit? Kochst du für eine Familie? Frühstückst du normalerweise? Ein Plan, der von einem kräftigen Frühstück ausgeht, funktioniert nicht bei jemandem, der erst mittags das Erste isst. Je ehrlicher du hier bist, desto weniger musst du später improvisieren.
Dann ein kurzer Sicherheitscheck
Bevor irgendetwas erstellt wird, kommt ein kurzer Check. Sieben kurze Fragen, mehr nicht. Und dann passiert etwas, das man selten sieht: Die Antworten werden nicht gespeichert. Wir behalten nur das Ergebnis — ob dein Plan der Standardplan sein kann oder behutsamer aufgebaut werden soll — und das Datum, an dem du den Check gemacht hast.
Das ist eine bewusste Entscheidung. Daten, die es nicht gibt, können nicht abfließen, nicht weitergegeben und später nicht still für etwas anderes verwendet werden. Nötig sind sie ohnehin nicht: Um einen Plan zusammenzustellen, reicht das Ergebnis — die Geschichte dahinter geht uns nichts an. Wenn dich etwas an deiner Gesundheit beschäftigt, ist deine Hausärztin oder dein Hausarzt die richtige Adresse dafür, nicht eine App.
Der Plan wird zusammengesetzt, nicht erfunden
Dein Plan entsteht aus festen Bausteinen: Blöcke für Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Ernährung, die vorab geschrieben und geprüft wurden. Der Generator wählt aus und kombiniert, er improvisiert nicht. Das heißt: Jeder Teil, den du zu sehen bekommst, wurde vorher schon einmal geprüft, und zwei Menschen mit demselben Antwortmuster bekommen dieselbe Art von Plan. Vorhersehbar ist hier ein Kompliment.
Untergrenzen schlagen Ehrgeiz
Du darfst dir ein ehrgeiziges Ziel setzen. Der Plan folgt ihm nur nicht blind. Es sind Untergrenzen eingebaut — ein Minimum an Essen, ein Höchsttempo beim Steigern — und die gewinnen immer gegen das, was du eingetragen hast. Schneller wollen macht es nicht schneller.
Das ist manchmal enttäuschend, und wir verstehen das. Aber die meisten Anläufe, die scheitern, scheitern nicht daran, dass sie zu sanft waren. Sie scheitern daran, dass die ersten zwei Wochen zu hart waren und Woche vier nie kam.
Eure beiden Pläne wissen voneinander
Zum Schluss werden eure Pläne übereinandergelegt. Ihr bekommt jeweils einen eigenen, denn ihr habt beide einen eigenen Ausgangspunkt und ein eigenes Ziel — aber wo es geht, fallen die gemeinsamen Tage zusammen. Wenn ihr euch beide dreimal pro Woche bewegt, liegen diese Einheiten auf denselben Tagen: zusammen raus, zusammen zurück, und an denselben Abenden Ruhe. Passt die Woche der anderen Person nicht zu deinem Aufbautempo, gewinnt auch hier deine eigene Grenze.
Lust, das zu zweit auszuprobieren? Die App ist gerade im geschlossenen Test; auf der Startseite kannst du dich auf die Warteliste setzen.
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